Monday, 30 November 2009

10 things I hate about Christmas

On occasion of hearing the first Christmas song on the radio today.

1. Christmas songs
2. Christmas decorations
3. Christmas markets
4. Family reunions
5. Hot wine
6. Christmas shopping
7. Christmas presents
8. The winter
9. Hypocritical religiosity
10. New Year's Eve being just around the corner

Thursday, 26 November 2009

10 Dinge die mich wohl fühlen machen...

(...damit ich es nicht vergesse; für gute Tage; für soso lala Tage; für beschissene Tage...)

1. Yogapraxis
2. das Soap&Skin-Album hören
3. meine Diss schreiben
4. der Kaffee, den ich mir jeden morgen hole
5. Radfahren durch die Stadt
6. ein Bad bei Kerzenlicht nehmen
7. Theorietexte lesen
8. Jacques Lacan lesen
9. mir etwas zu Essen kochen
10. dienstags Simpsons schauen

Wednesday, 25 November 2009

Bilanzieren

Und auf einmal wird dir die doppelte Bedeutung des Wortes Schuld klar; der Zusammenhang von "sich schuldig fühlen" und "jemandem etwas schuldig sein".
Tatsache ist: jemand muss immer bezahlen, so oder so.

Sunday, 22 November 2009

Vorfreude

Eigentlich ist es schon mehr als bizarr, dieses seltsame Gefühl, dass wir Vorfreude nennen.
Denn was wir damit im Grunde meinen, ist, dass wir unseren Körper nicht nur soweit domestiziert und reguliert haben, dass wir den Aufschub der Erfüllung unseres Begehren ertragen können; nein, vielmehr haben wir uns so weit gebracht, dass wir diesen Aufschub als lustvoll empfinden. Vorfreude heißt, den zeitlichen Abstand, der uns von einer Sache trennt, nicht nur mit Sinn zu füllen, sondern mit Lust. Es bedeutet auch bis zu einem gewissen Grad, der metonymischen Natur des Begehrens Rechnung zu tragen. Vielleicht ist die Vorfreude der einzig ungetrübte Genuss, den wir erfahren können.
Was für eine unglaubliche Zivilisationsleistung, so gesehen, ein Adventskalender darstellt.

Saturday, 21 November 2009

Photo of the day



Anne Bennent und Otto Lechner

Thursday, 19 November 2009

Quote of the day

Begriffe sind vor der Aufklärung wie Rentner vor den industriellen Trusts: keiner darf sich sicher fühlen.
Horkheimer & Adorno - Dialektik der Aufklärung

Friday, 13 November 2009

Fab's wisdom of the day

Was sie dir alle gesagt haben, als du klein warst, alle - die Märchen, die Geschichten, die Filme, die Erwachsenen -, ist, dass am Ende alles gut wird.
Und du verbringt dann dein Leben damit, dass die Realität (was auch immer das heißt) dir das Gegenteil beweist.
Im Grunde genommen ist Erwachsen werden vielleicht nicht das Verlieren von Illusionen, sondern das Verlernen von Illusionen; was ungleich schwieriger ist. Verlieren kannst du schnell etwas (wie einen Handschuh auf der Straße); Verlernen, was dir jahrelang eingetrichtert wurde, ist weitaus langwieriger und schmerzhafter.

Wednesday, 11 November 2009

Eighteenth lesson of academic logic

Sometimes, writing your thesis feels like this:
"Weil wir grad vom Aquarium redn, ich hab nämlich früher - nicht im Frühjahr - früher in der Sendlinger Straße gewohnt, nicht in der Sendlinger Straße, das wär ja lächerbar, in der Sendlinger Straße könnte man ja gar nicht wohnen, weil immer die Straßenbahn durchfährt, in den Häusern hab ich gewohnt in der Sendlinger Straße. Nicht in allen Häusern, in einem davon, in dem, das zwischen den anderen so drin steckt, ich weiß net, ob Sie das Haus kennen. Und da wohn ich, aber nicht im ganzen Haus, sondern nur im ersten Stock, der ist unterm zweiten Stock und ober dem Parterre, so zwischen drin, und da geht in den zweiten Stock eine Stiege nauf, die geht schon wieder runter auch, die Stiege geht nicht nauf, wir gehn die Stiege nauf, man sagt halt so."
Karl Valentin
Conclusion: The danger with writing your dissertation is that you become a Tristram Shandy.

Tuesday, 10 November 2009

Selbsterkenntnis

Das Problem ist natürlich, dass man sich selbst am besten belügen kann.
On a beau dire aux autres: je pense ceci, je suis comme cela; c'est soi-même avant tout qu'il faut persuader.

Sunday, 8 November 2009

Quote of the day

Am Ende ähnelt man immer mehr oder weniger seinem Vater, diese Erkenntnis ist mit der Eleganz eines Betonblocks über mich gekommen.
Michel Houellebecq

Saturday, 7 November 2009

Ich lach mich kaputt

Status Update.

If only my (academic) life could go on like this: brain-exploding, vibrating, thrilling and enthralling. I want to think think think and write write write and never stop again.

Friday, 6 November 2009

Vater, warum hast du mich verlassen?
Possibly the most heart-breaking question ever to have been asked.

Thursday, 5 November 2009

Love letter

Meine liebe Diss,

ich finde dich wunderbar, und bin so wahnsinnig, wahnsinnig in dich verliebt. Ich kann nicht aufhören an dich zu denken und möchte am liebsten die ganze Zeit bei dir sein.

Dein ergebener
Schreibsklave

Wednesday, 4 November 2009

Quote of the day

Ich weiß nicht, ob jemand, nachdem der Tatsache, den anderen als ein Objekt anzusehen, eine so pejorative Konnotation verliehen wurde, die Bemerkung gemacht hätte, ihn als Subjekt anzusehen, sei nicht besser.
Jacques Lacan - Die Triebfeder der Liebe.

Die Verben und ihre Präpositionen

denken - an; z.B. an dich denken.

sehnen - nach; z.B. nach dir sehnen.

schreiben - für; z.B. für dich schreiben.

lesen - von; z.B. von dir lesen.

freuen - auf; z.B. auf dich freuen.

sein - bei; z.B. bei dir sein.

missen - ver; z.B. dich vermissen.