Tuesday, 25 January 2011

Twentythird lesson of academic logic

Neologismen = die wahren Freuden des Dissertierens.
Aktuelles Beispiel: labyrinthös.

Friday, 14 January 2011

Nachrichten aus Neverland

Nun also bin ich offiziell als arbeitssuchend gemeldet, drei Monate bevor mein Arbeitsvertrag endet. Tatsächlich unerwartet die Flutwelle an Bürokratie, die deswegen über mich hereingebrochen ist.

Während ich mit jedem einzelnen Tag kämpfe, mich Stunde um Stunde durchbringend, fordert die Agentur für Arbeit mich frohen Mutes auf - um mich bestmöglich unterstützen zu können! -, doch bitte meine persönlichen Stärken aus folgendem bunten Strauß an Möglichkeiten auszuwählen:

- Analyse- und Problemfähigkeit
- Auffassungsfähigkeit/-gabe
- Entscheidungsfähigkeit
- Ganzheitliches Denken
- Organisationsfähigkeit

- Belastbarkeit
- Eigeninitiative
- Motivation/Leistungsbereitschaft
- Selbständiges Arbeiten
- Zielstrebigkeit/Ergebnisorientierung

- Einfühlungsvermögen
- Führungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Kundenorientierung
- Teamfähigkeit

- Flexibilität
- Kreativität
- Lernbereitschaft
- Sorgfalt/Genauigkeit
- Zuverlässigkeit

Und oh, du nichtsahnende, verwegene, zynische Agentur der Arbeit, erlaubst dir doch tatsächlich, den nachgerade aberwitzigen Vermerk hinzuzufügen:
BITTE WÄHLEN SIE INSGESAMT MAXIMAL 5 AUS.

Ganz so als ob du nicht wüsstest, Käuzchen du, dass ich in meiner derzeitigen Verfassung nicht einmal den Mut dazu habe auch nur eines dieser Felder anzukreuzen, let alone 5.

Monday, 10 January 2011

Fanpost

Dear Ralph Wiggum,

you're my hero:
"When I grow up, I wanna be a principal or a caterpillar."

Yours truly.

Friday, 7 January 2011

Mein einziger Lichtblick dieser Tage...

Dear writers of Mad Men,

this is why I love you:

"That speech was rousing!"
"Churchill-rousing or Hitler-rousing?"

Truly yours,
Desperate

Thursday, 6 January 2011

Inception

Unlängst habe ich vom Tag der Abgabe geträumt. Ich erinnere mich genau an das Gefühl unsäglicher Erleichterung, als ich im Traum den Satz sprach: "Ich freue mich so, dass ich mich morgen nicht mehr an den Schreibtisch setzen und schreiben muss!"
Dann bin ich aufgewacht und es war morgen und natürlich musste ich mich immer noch an den Schreibtisch setzen und schreiben.
Doch wer weiß, vielleicht ist das hier mein (Alp-)Traum, während ich in Wirklichkeit schon abgegeben habe, jedoch gefangen bin in dieser Endlos-Traumschleife aus Verzweiflung, Angst, Panik, dem abendlichen Einschlafen und morgendlichen Aufwachen ohne Erleichterung.
In diesem Sinne: