Saturday, 12 February 2011

Quote of the day

Dear Gustave Flaubert,

this is why I love you:

"Imbéciles - ceux qui ne pensent pas comme vous."

Truly yours,
Homais.

Surprise Surprise

Not only am I writing, but also actually enjoying it.
How did that ever happen?

Friday, 11 February 2011

Twentyfourth lesson of academic logic

To sum up three years of PhD in one sentence:
"J’ai parcouru tous ces écrits en pure perte […] je ne conseille la lecture à personne."
Louis de Jaucourt, HERMAPHRODITE

Wednesday, 9 February 2011

I just saw

Black Swan - a mix of Die Klavierspielerin and A Chorus Line.
And Mr. Arronofsky, by the way, don't you think I don't know where you stole that audition scene from, ts ts ts.

Monday, 7 February 2011

Talking cure

Ich verstehe überhaupt nicht, was alle Welt immer hat, so von wegen: man muss doch reden, über Probleme reden, kommunizieren und die ganze Emo-Scheiße. Ich finde klärende Gespräche anstrengend, traumatisierend, unbefriedigend, frustrierend und letztlich absolut sinnlos, denn im Endeffekt ändert sich einfach gar nichts, und ein paar Monate später ist man wieder an genau dem gleichen Punkt angelangt.
Warum sollte ich mir das noch einmal antun?
Selten konnte ich Foucaults Kritik am Geständnis besser verstehen als heute.
Reden erleichtert überhaupt nichts und überhaupt nicht.

Sunday, 6 February 2011

Seminarvorbereitung - die Letzte

Und trotzdem; immer noch: zäh wie Kaugummi.
In the words of Mike Skinner: "I don’t want to explain things, don’t wanna fill in the gaps".

Friday, 4 February 2011

Wir sind die anderen

Unerträglich: die Gegenwart der Anderen; weil sie keine Präsenz ist, kein Miteinander.
Dissemination: Verstreuung und gerade nur Verlust im Blick der Anderen.
Niemals niemals empfinde ich mehr Verzweiflung als jetzt darüber, was Rimbaud damit gemeint haben könnte: je est un autre.
Im anderen, immer nur im Anderen; sich verlieren.
Niemals ein wie auch immer geartetes wir.
Die Revolution der Anderen ist mir genauso fern, genauso nahe wie die Anderen hier, jetzt.
Der Text als Einziges, wohin ich zurück finde; nicht zu mir - zu einem Gefühl meiner selbst.
Ataraxie -- das ist vor allen Dingen: ein Schreiben und Lesen; Lesen und Schreiben.
Diese Tage, sie sind: traurig, grau, einsam.